World Press Photo Award 2015 im Zeichen gegen Homophobie

Der dänische Fotograf Mads Nissen hat mit seiner Kamera die Homophobie unter Wladimir Putin dokumentiert und sein Foto eines intimen Moments von zwei Männern in Sankt Petersburg wurde nun mit dem World Presse Photo Award 2015 ausgezeichnet.

Seit Juni 2013 ist in der Putin Demokratur Russland das öffentliche Sprechen über Homosexualität verboten und seitdem werden LGBTs kriminalisiert und verfolgt. Dieses Klima des Hasses hat der dänische Fotograf mit seiner Kamera festgehalten und so ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt.

World Press Photo Award 2015 im Zeichen gegen Homophobie

Ein Foto von Mads Nissen, das in einer Fotoserie zum Thema „Homophobie in Russland“ entstanden ist, wurde mit dem 10.000 Euro dotierten World Press Photo Award 2015 ausgezeichnet. Es zeigt ein Männer-Paar in einem intimen Moment in der russischen Metropole Sankt Petersburg.

Die Jury begründete die Wahl des Sieger-Fotos aus rund 98.000 Fotos aus 131 Ländern damit, dass dieses auf eindrückliche Weise Stellung zu einem universellen Thema nehme. Weiter heißt es:

„Sexuelle Minderheiten werden mit rechtlicher und sozialer Diskriminierung konfrontiert, Verfolgung und sogar gewalttätigen Hass-Verbrechen von konservativen religiösen und nationalistischen Gruppen.“

(Bild: Mads Nissen/ Politiken/ Panos Pictures/ Laif)

Die Vorsitzende der Jury, Michele McNally, Direktorin für Fotografie bei der „New York Times“:

„Dieses Foto hat eine große ästhetische Kraft und zeigt Menschlichkeit.“

Die Siegerfotos werden in einer Ausstellung ab April in Amsterdam und anschließend in über 40 Ländern gezeigt.

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