Video: Verhaftungen bei ‚Coming-Out Day‘-Kundgebung in Moskau

Wieder kam es zu gewalttätigen Übergriffen und Verhaftungen bei einer Kundgebung von LGBT-AktivistInnen in Moskau – der Hauptstadt der LGBT-feindlichen ‚Putin-Demokratur‘. Anlässlich des internationalen ‚Coming-Out Days‘ demonstrierten im Sokolniki-Park LGBT.

Die Putin „Demokratur“ tritt weiterhin fundamentale Grundrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen mit Füßen. Anlässlich das internationalen „Coming-Out Days“ am 11. Oktober zeigten auch LGBTs in Moskau wieder Sichtbarkeit. Und wurden wieder verhaftet.

Sieben Verhaftungen bei LGBT-Kundgebung

Wie russische Medien (via Queer.de) berichten, wurden am Sonntag bei einer LGBT-Kundgebung anlässlich des internationalen „Coming-Out Days“ sieben LGBT-AktivistInnen verhaftet.

Bei der kleinen Kundgebug wurde über das wichtige Coming-Out für LGBT-Personen informiert und wurden Broschüren verteilt.

Ein Video zeigt, wie jedoch die Behörden gegen die Kundgebung im Park vorgingen. Die Polizei erklärte, dass die Demonstration illegal sei. Die LGBT-AktivistInnen wurden in Streifenwagen gezerrt und verhaftet. Der Vorwurf: Widerstand gegen Polizei-Anweisungen.

Wie „Queer.de“ weiter berichtet, wurden die verhafteten AktivistInnen nach drei Stundne freigelassen, jedoch droht ihnen eine Anklage.

Für kleine Kundgebungen sind im Sokolniki-Park im Osten der russischen Hauptstadt Moskau keine Genehmigungen erforderlich, doch dies scheint nicht für LGBTs, die Putin versucht zu kriminalisieren und aus der Öffentlichkeit drängen will – gedeckt durch das menschenverachtende „Anti-Homosexuellen-Gesetz“ gegen „nicht tradionelle sexuelle Beziehungen“.

(Video/Screenshot: YouTube.com/Radarus)

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