Rupert Everett: Es gibt nichts schlimmeres, als homosexuelle Eltern

Der offen homosexuelle britische Schauspieler, der behauptet, dass sein Coming-Out seine Karriere in Hollywood zerstörte, sich dennoch als Kämpfer für die Rechte von Lesben und Schwule sieht und sich für die Ehe-Öffnung ausspricht, fällt tausenden homosexuellen Menschen und vor allem den vielen Regenbogenfamilien in den Rücken. In in einem Interview mit der britischem „Sunday Times Magazine“ spricht er davon, dass es nichts schlimmeres geben könne, als homosexuelle Eltern zu haben. Damit hat er sich als LGBT-Aktivist völlig disqualifiziert.

Wie der britische „The Telegraph“ berichtet, sprach sich der britische Schauspieler in einem Interview mit dem „Sunday Times Magazine“, der 1998 mit dem Film „Shakespeare in Love“ einen Erfolg landete und zwei Golden Globe als bester Nebendarsteller erhielt, gegen das Adoptionsrecht für homosexuelle Menschen aus. 2009 riet er anderen homosexuellen SchauspielerInnen, kein Coming-Out zu wagen, denn sein „Coming-Out ruinierte meine Karriere in Hollywood“.

Jahrelang setzte sich Rupert Everett, der sich auch als Sänger versuchte, für die Rechte von Lesben, Schwule und Transgender-Personen, besonders in Großbritannien, den USA und Australien ein und so führte er 2007 den „Sydney Gay and Lesbian Mardi Gras“an. Nun, wo in Großbritannien die Regierung von David Cameron die Ehe-Öffnung samt Adoptionsrecht für Lesben und Schwule plant (thinkoutsideyourbox.net berichtete), fällt ausgerechnet ein jahrelanger Kämpfer für LGBT-Rechte der „Community“ in den Rücken.

Everetts Mutter: Kinder brauchen Vater und Mutter – Rupert stimmt ihr zu

In dem Interview im „Sunday Times Magazine“ erzählte der 53-jährige Schauspieler, dass seine Mutter zwar seinen Partner kennengelernt habe, jedoch sie sich noch immer wünschen würde, dass er eine Frau und Kinder hätte. Weiters berichtete er, dass seine Mutter die Überzeugung habe, dass Kinder Vater und Mutter benötigen würde. Dieser Ansicht würde er zustimmen:

„Sie glaubt, Kinder brauchen einen Vater und eine Mutter und ich stimme ihr zu.“

Everett legt noch nach:

„Ich  kann mir nichts schlimmeres vorstellen, als von zwei homosexuellen Vätern großgezogen zu werden.“

Everett ist sich offenbar der Brisanz seiner Haltung sehr wohl bewusst und so fügte er hinzu:

„Einige Leute werden mir nicht zustimmen können. Schön! Das ist einfach meine Meinung.“

Deren Meinung in allen Ehren,  doch einem (selbst ernannten) Aktivisten für Homosexuellen-Rechte sollte sehr wohl bekannt sein, dass es nicht auf die Familienkonstellation ankommt. Viel mehr kommt es auf die Fürsorge, Geborgenheit, Zuwendung und Liebe an, die dem Kind in der Familie geboten wird.

All dies wird von sämtlichen wissenschaftlichen Studien bestätigt. Selbst eine über jahrzehnte geführte Studie der USA bestätigte vor wenigen Wochen, dass Kinder in Regenbogenfamilien nicht minder zu gesunden Erwachsenen heranwachsen, als in traditionellen Familienverhältnissen (thinkoutsideyourbox.net berichtete).

 Seltsame weitere Aussagen Everetts – Kritik von LGBT-Organisationen

Als ob diese Aussagen nicht schon seltsam und befremdlich genug gewesen wären, legte Everett noch weiter nach. So sieht er sich nicht als Mitglied der Lesben- und Schwulen-Community. Ok, doch die Begründung ist haarstreubend:

„Die einzige Community der ich angehöre, ist die Menschheit, und wir haben zu viele Kinder auf dem Planeten. So ist es gut, nicht mehr zu haben.“

Heftige Kritik an den Aussagen von Everett äußerte die LGBT-Organisation „Stonewall“.  So forderte Ben Summerskill, Chief Exekutive von „Stonewall“ auf, sich mehr um Fakten zu kümmern und verwies auf sämtliche wissenschaftliche Studien und Untersuchungen:

„Es gibt absolut keine Beweise dafür, dass Kinder von homosexuellen Eltern unter der Art leiden, wie sie heranwachsen oder sich entwickeln.“

Rupert Everett wäre wahrlich gut beraten, sich zukünftig um Fakten zu kümmern und sein überholtes Weltbild zu überdenken, denn tagtäglich beweisen tausende Regenbogenfamilien, dass sie den Kindern ein wohlbehütetes zuhause bieten.

(Bild: Steven Damron – CC-BY-2.0 – Flickr)
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2 Comments
  1. Thommen_62 says

    Schwule können genauso spiessig und von Vorurteilen geprägt sein wie Heteros! Wunderts? Die meisten wachsen in heterosexuellen Familien auf…

  2. Jerome says

    Homosexualität ist keine Bedrohung für die Menschheit. Nicht nur Heterosexuelle bekommen auf natürliche Weise Kinder. Auch Bisexuelle bekommen Kinder und Homosexuelle können sich auf natürliche Weise fortpflanzen. Es gibt zwei Methoden sich auf natürliche Weise fortzupflanzen: 1. Sex 2. Petting. Beim Petting tut der Homosexuellemann sein Sperma zur Verfügung stellen und die Homosexuellefrau führt es in sich ein. Ein Land in dem es nur Homosexualität gäbe würde nicht aussterben , denn Homosexualität verhindert keine Fortpflanzung , da man sich als männliches Homosexuellemännerspaar , auch ein weibliches Homosexuellespaar zur Familiengründung und für die Fortpflanzung durch Petting kennenlernen kann. Deshalb kann ein Land in dem es nur Homosexuelle gäbe existieren und würde nicht aussterben. Deshalb sind auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht falsch , da es männliche Homosexuellepaare und weibliche Homosexuellepaare gibt. Fortpflanzung hat nichts mit Liebe zu tun .Stirbt die Menschheit aus und es überlebt nur ein Mann und eine Frau und man möchte eine neue Menschheit erschaffen, so müssten sich dieser Mann und diese Frau trotzdem fortpflanzen auch ohne sich zu lieben , zu mögen und obwohl man sich nicht kennt. Es ist romantisch für Homosexuelle das eigene Kind zu zeugen. Wenn ein Homosexuellesmännerpaar und ein weibliches Homosexuellespaar sich lange kennen und gut leiden können , so steht der Fortpflanzung und Familiengründung nichts im Weg. Alle 4 Erwachsenen leben mit dem Kind dann zusammen.Die Kinder von Homosexuelleneltern(M+W) lernen dasselbe wie die Kinder von Bisexuelleneltern(M+W) . Nämlich das Mama und Papa auch auf das eigene Geschlecht stehen und auch Menschen des eigenen Geschlecht lieben(können). Beziehungen von heterosexuellen wirken auf Kinder vermutlich oft wie Freundschaft . Oder haben Heterosexuellepaare Sex vor den Kindern oder küsst man sich dauernd vor den Kindern , um zu beweisen , dass man sich liebt? Kinder finden das manchmal nämlich eklig. Sexualitäten färben nicht ab . Ein Heterosexueller kann nicht einfach so homosexuell werden. Wenn das so wäre , dann wären alle Menschen homosexuell oder bisexuell oder heterosexuell. Würde die Menschheit aussterben und nur ein Single würde überleben , so gäbe es keine Möglichkeit das dieser sich fortpflanzen kann, also ist es unnatürlich Single zu sein. Manche mögen es aber Single zu sein. Muss man Singles also heilen, wenn diese Single bleiben möchten? Wenn sich homosexuelle Menschen nicht fortpflanzen möchten , so ist das nicht schlimm, denn es gibt auch heterosexuelle und bisexuelle Menschen ,die sich nicht fortpflanzen wollen. Mann und Frau gehören zusammen , um die Existenz der Menschheit zu gewährleisten , dass bedeutet aber nicht , dass beide zusammengehören oder ein Paar sein müssen , denn wie schon erwähnt hat Fortpflanzung nichts mit Liebe zu tun , man kann Fortpflanzung auch ohne das man sich kennt, liebt oder mag durchführen und deshalb müssen Mann und Frau nicht ein Paar sein.Kinder machen kann auch eben nur aufregend sein und romantisch und ohne Liebe im Spiel. Das wichtigste ist , dass man ein Kind auf die Welt zeugen will und sich gut um es kümmern kann. HIV betrifft mehr Heterosexuelle als Homosexuellefrauen weltweit und von HIV stark betroffen sind nur MSM (Homosexuelle, Bisexuelle und Heterosexuellemänner die Sex mit Männern haben) Unter die Kategorie MSM fallen nicht nur Homosexuelle. Es gibt auch kein Eid der einem vorschreiben tut die Wahrheit über sein HIV – Ansteckungsweg zu sagen . Jeder könnte was falsches behaupten über seine Sexualität und sein Ansteckungsweg . Menschen die oft denken HIV betrifft nur Homosexuelle könnten durchaus lügen , wenn diese HIV positiv diagnostiziert werden , da man unter Schock bei der Diagnose steht . In vielen Ländern ist Homosexualität nicht illegal , aber Prostitution und somit können Freier und Prostituierte nicht über Ihren wahren HIV Ansteckungsweg sprechen , weil Ihnen Strafe droht, wenn es herauskommt das man Sex mit einer Prostituierten hatte .In vielen Ländern gibt es harte Strafen für Prostitution , auch Gefängnisstrafen. Auch Homosexuelle können in vielen Ländern nicht die Wahrheit über Ihren wahren HIV-Ansteckungsweg reden (beim Arzt , Gesundheitsamt usw.)da Homosexualität auch in manchen Ländern illegal ist und strafbar ist .Die müssen dann behaupten Sie wären heterosexuell.

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