Geniale Reaktion auf Homophobie einer Kundschaft

Ein Fotograf in St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida verliert den Auftrag, die Hochzeit eines Paares bildlich festzuhalten, da die Kundschaft nicht damit einerstanden ist, dass der Fotograf LGBT-Rechte und die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare durch das US-Höchstgericht befürwortet. Die Reaktion des Fotografen zeigt auf wunderbare Art und Weise, wie man darauf reagieren kann.

Das Urteil des US-Höchstgerichts, dass das Eheverbot in zahlreichen US-Bundesstaaten gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz der US-Verfassung verstößt, brachte die Ehe für alle in allen 50 Bundesstaaten (thinkoutsideyourbox.net berichtete).

Auftragsentzug wegen Befürwortung der Ehe für alle

Während über 26 Millionen Facebook-NutzerInnen mit einem Regenbogenfilter ihre Solidarität mit LGBTIQs zeigten (thinkoutsideyourbox.net berichtete), haben GleichstellungsgegnerInnen aufgerufen, stattdessen eine US-Flagge im Profilbild hochzuladen und auch ein Fotograf in St. Petersburg im US-Bundesstaat war mit einer homophoben Kundschaft konfrontiert.

In einer Nachricht wurde dem Fotografen Clinton Brentwood Lee mitgeteilt, dass das Hochzeitspaar die Dienste für ihre Hochzeit doch nicht in Anspruch nehmen möchte, da sie sahen, dass dieser die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare befürwortet.

Die Braut und ihr Bräutigam jedoch können dies nicht unterstützen und so schrieben sie:

„Mein Bräutigam und ich unterstützen die traditionelle Ehe zwischen einem Mann und einer Frau und wir wollen nicht, dass unser Geld an Personen kommt, das anderes unterstützt.“

Gleichzeitig ersuchte das Paar um Information, wie das Prozedere ist, um die Vorauszahlung rückerstattet zu bekommen.

Fotograf spendet Anzahlung von homophober Kundschaft

Der Fotograf zeigt die beste Reaktion, wie man auf diese Homophobie nur reagieren kann. Er verweist auf den ersten Absatz des Vertrages, der eine Rückerstattung ausschließt. Gleichzeitig verweist er, dass das Paar natürlich andere Ansichten haben, aber niemanden für andere Meinungen verurteilen dürfe.

Die Vorauszahlung des Paares über $ 1.500,- behält der Fotograf aber nicht, sondern spendet diese an die NGO „GLAAD (Gay and Lesbian Alliance Against Defamation)“, die sich für LGBTIQ-Rechte einsetzt.

Auf Facebook bedankte sich der Fotograf für das große positive Feedback zu seinem Einstehen für gleiche Rechte für alle. Auch „GLAAD“ hat bereits Kontakt aufgenommen und es ist geplant, eine gemeinsame Spendenaktion zu starten, denn es ist noch immer viel zu tun, um Vorurteile zu bekämpfen.

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