Conchita Wurst fährt zum Song Contest 2014 nach Kopenhagen

Nachdem im Vorjahr Österreich mit dem Hip-Hop-Duo ‚Trackshittaz‘ eine peinliche Performance und den letzten Platz im Halbfinale von 18 teilnehmenden Ländern im schwedischen Malmö ablieferte, wird 2014 Tom Neuwirth, alias Conchita Wurst, Österreich beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen vertreten. 2012 belegte Conchita Wurst in der nationalen Vorentscheidung hinter den ‚Trackshittaz‘ Platz 2.

2012 sorgte Tom Neuwirth bei seiner Bewerbung in der nationalen Vorausscheidung „Österreich rockt den Song Contest“ für Aufsehen, als er unter seiner Künstlerfigurar „Conchita Wurst“ und dem Song „That’s What I Am“ bewarb. Am Ende unterlag Conchita Wurst durch Publikumsabstimmung dem ESC-Vertreter 2013, den „Trackshittaz“.

Dass diese Wahl nicht die beste Wahl war, zeigte sich im Halbfinale in Malmö, wo die „Trackshittaz“ mit dem Song „Woki mit deim Popo“ mit nur 8 Punkten (Jury und TV-ZuseherInnen-Voting) den letzten Platz belegten – eine Peinlichkeit.

Conchita Wurst tritt 2014 für Österreich an

Daraus dürfte der ORF nun gelernt haben und hat für den Eurovision Song Contest 2014, der von 6. bis inklusive 10. Mai  in Kopenhagen (Dänemark) stattfinden wird, entschieden, dass es keine nationale Vorausscheidung geben wird. Stattdessen gab der ORF am Dienstag bekannt, dass Conchita Wurst Österreich beim Eurovision Song Contest 2014 vertreten wird.

Mit welchem Song Conchita Wurst 2014 in Kopenhagen für Österreich an den Start gehen wird, ist noch unbekannt.

Tom Neuwirth hatte seinen Durchbruch bereits bei einer ORF Casting Show „Starmania“ im Jahr 2006, wo er hinter der späteren ESC-Vertreterin Nadine Beiler Platz 2 belegte. Bei der dritten Staffel der ORF-Casting Show „Die große Chance“ trat Neuwirth erstmals mit seiner geschaffenen Kunstfigur Conchita Wurst an. 2013 nahm sie darüberhinaus an der RTL-Show „Wüstencamp“ teil.

Conchita Wurst für LGBT-Rechte

 Seit der öffentlichen Wahrnehmung von Conchita Wurst hat sie sich in der Vergangenheit auch immer wieder für die Gleichstellung von Lesben und Schwulen stark gemacht oder sich für karitative Zwecke engagiert, wie beispielsweise den Wiener Life Ball.

Erst kürzlich nahm sie auch an der Demonstration in Wien vor der russischen Botschaft gegen das menschenverachtende Anti-Homosexuellen-Gesetz in Russland teil.

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2 Comments
  1. Margarethe says

    Ich bin eine absolute Befürworterin von Frau Wurst, aber wenn die Betreiber dieser Seite in ihren Artikeln ernst genommen werden wollen, mögen sie bitte eine etwas genauere Recherche anstreben.
    Die Trackshittaz traten in Baku, nicht in Malmö für Österreich an.

    (P.S.: Der Vollständigkeit halber – der Beitrag in Malmö (2013) war übrigens durchaus nicht peinlich und legte bei der Fachjury Platz 5 von 16 hin, scheiterte aber leider am Televoting, wo er nur den 15. Platz von 16 belegte und somit nicht ins Finale einziehen konnte. Ein Schicksal, dass bei der derzeitigen Stimmung in den Ostblockländern durchaus auch Frau Wurst blühen könnte.)

  2. Theo says

    Eine echte Peinlichkeit, der Herr Wurst….
    Ich persönlich hoffe, daß er auf der Straße ordentlich verprügelt wird.

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