26 Millionen Facebook-Profile erstrahlten im Regenbogen

Mark Zuckerberg (Bild: Facebook.com)Anlässlich des „Pride Month“ und dem historischen Urteil des „US Supreme Courts“ zur Ehe-Öffnung in allen US-Bundesstaaten hat Facebook einen Regenbogenfilter für Profilbilder angeboten. Die Resonanz war überwältigend.

Die USA feierten vergangene Woche das Urteil der HöchstrichterInnen, wo mehrheitlich die Öffnung der Ehe angeordnet wurde, da das Eheverbot gegen den Gleichheitsgrundsatz in der US-Verfassung verstößt (thinkoutsideyourbox.net berichtete).

Anlässlich dieses historischen Tages und dem zu Ende gehenden „Pride Month“ konnten Facebook-NutzerInnen mittels „CelebratePride“ ihr Profilbild in den Farben des Regenbogens tauchen, um so ihre Solidarität mit LGBTIQs zum Ausdruck zu bringen, aber auch die Ehe für alle zu fordern.

26 Millionen Facebook-NutzerInnen machten mit

Die Resonanz auf diesen Regenbogen-Filter war gigantisch, denn laut dem „Out„-Magazin machten über 26 Millionen Facebook-NutzerInnen mit und setzten so ein buntes und kräftiges virtuelles Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und gleiche Rechte.

Doch nicht allen gefiel dies. In Russland forderte beispielsweise Witali Milonow, der maßgeblich am diskriminierenden Anti-Homosexuellen-Gesetz gegen „Homosexuelle-Propaganda“ mitarbeitete, ein landesweites Verbot des größten weltweiten sozialen Netzwerks (thinkoutsideyourbox.net berichtete).

Doch die große Mehrheit zeigte sich von dem Signal der LGBT-Rechte begeistert und insgesamt generierten die Regenbogenbilder über eine halbe Milliarde Likes und Kommentare.

Auch zahlreiche Prominente in den USA und weltweit tauchten ihr Profilbild in Regenbogenfarben, darunter der österreichische Schauspieler und ehemalige Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, der übrigens während seiner Amtszeit als Gouverneur das Eheverbot von Lesben und Schwulen noch verteidigt hat.

Schon 2013 zeigten Facebook-NutzerInnen Solidarität

Schon im März 2013 wurden viele Facebook-Profilbilder geändert, um Solidarität mit LGBT-Rechten zu zeigen. Damals beteiligten sich über 100.000 NutzerInnen (thinkoutsideyourbox.net berichtete).

Anlass waren die Verhandlungen zu „Proposition 8“ und dem „Defense Of Marriage Act (DOMA)“ am „US Supreme Court“. Beide Verhandlungen endeten im Sinne von LGBT-Rechten (thinkoutsideyourbox.net berichtetete), denn auch diese Gesetze verstießen gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz in der US-Verfassung.

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