USA: Regenbogenfahnen-Protest gegen designierten Vizepräsidenten Pence

Wenn Mitte Dezember (aller Voraussicht nach) Donald Trump als nächster US-Präsident von den Wahlmännern und -frauen gewählt wird, dann droht ein gesellschaftspolitischer Rollback bei LGBTIQ-Rechten. Gegen den designierten Vizepräsidenten, der Reparativtherapien zur Heilung von Homosexualität,befürwortet, regt sich Protest.

Obwohl die LGBTIQ-Rechteunterstützerin Hillary Clinton beim „Public Vote“ rund 2,5 Millionen mehr Stimmen bekommen hat, wird aufgrund des US-Wahlsystems der Rechtspopulist Donald Trump der nächste US-Präsident werden, da dieser mehr Wahlmänner und -frauen in den einzelnen US-Bundesstaaten gewinnen konnte.

Seine bislang bekannt gegebene Regierungsmannschaft stellt für die Rechte von LGBTIQ und deren Schutz vor Diskriminierung eine ernsthafte Gefahr dar. Gegen seinen designierten homophoben Vizepräsidenten, Mike Pence, regt sich nun kreativer Protest, in seinem temporären Wohnsitz.

VP Mike Pence lehnt Ehe-Öffnung ab

Mike Pence ist dafür verantwortlich, dass im US-Bundesstaat Indiana ein Gesetz verabschiedet wurde, dass es Unternehmen erlaubt, Menschen aufgrund der sexuellen Orientierung zu diskriminieren, indem sie sich auf ihre Religion berufen.

Auch unterstützt Pence – die gesundheitsgefährdende – Reparativtherapie, wo mit Pseudowissenschaften versucht wird, Menschen von ihrer Homosexualität zu heilen. Homosexualität ist nicht heilbar und muss nicht geheilt werden, da dies eine völlig natürliche sexuelle Orientierung ist.

„Natürlich“ lehnt Pence auch massiv die vom „US Supreme Court“ landesweit durchgesetzte Ehe für alle ab und unter Trump-Pence drohen dazu Versuche, diese Gleichbehandlung wieder rückgängig zu machen.

Protest mit Regenbogenfahnen gegen Pence-Homophobie

Mit einem sichtbaren Protest reagiert nun die Nachbarschaft von Mike Pence, um ihm zu zeigen, dass sie stolz auf die Vielfalt in den USA sind. An zahlreichen Häusern rund um das von Pence gemietete Haus wurden Regenbogenfahnen gehisst.

In den nächsten 4 Jahren werden LGBTIQs und ihre UnterstützerInnen wieder verstärkt für ihre (erkämpften) Rechte kämpfen müssen, doch der Kampf  wird sich auszahlen. Love Trumps Hate!

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