TV-Tipp: „TransAmerica“ mit Felicity Huffman auf ORF 2

Der ORF besinnt sich selten aber doch auf seinen öffentlich rechtlichen (Bildungs)Auftrag und zeigt einen Qualitätsfilm in seinem Programm. So wird am 05.09.2011 der Film „TransAmerica“ gezeigt, der bereits im Oktober 2005 am „Vienna Internatinoal Film Festival“ gezeigt wurde und weltweit mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet wurde. Insbesondere glänzt in der Hauptrolle Felicity Huffman als transexuelle Bree, vielen bekannt als Lynette Scavo aus der TV-Serie „Desperate Housewives“, die für diese Rolle im Jahr 2006 auch mit dem „Golden Globe“ in der Kategorie „Beste Weibliche Hauptdarstellerin – Drama“ ausgezeichnet wurde.

Der Inhalt des Films „TransAmerica„:

Im Film behandelt die Geschichte von der transsexuellen Frau Bree (Felicity Huffmann). Kurz vor ihrer geplanten Operation, in der sie zu einer Frau verwandelt werden soll, erhält sie einen Anruf von dem 17jährigen Toby (Kevin Zegers) der in einem New Yorker Jugendgefängnis sitzt und ihr mitteilt, das er ihr Sohn sei. Nun weigert sich Brees Therapeutin Margaret (Elisabeth Pena) ihr die versprochene Operation zu gewähren. Erst wenn sie ihre Vergangenheit aufgearbeitet habe, versichert ihr die Therapeutin, könne an eine Operation gedacht werden.

Nun bleibt Bree nichts anderes übrig, als ihren Sohn Toby aus dem Gefängnis zu holen, jedoch gibt sie sich ihm gegenüber als Angehörige einer Kirche aus. Toby jedoch hat nach seiner Entlassung nur ein einziges Ziel, er möchte nach Los Angeles, um dort eine Karriere als Stricherjunge zu starten. Außerdem möchte er unbedingt seinen leiblichen Vater Stanley finden. Bree begleitet daraufhin ihren Sohn auf dem Weg vom amerikanischen Nordosten in den Südwesten und während dieser Reise kommen sich Mutter und Sohn allmählich näher.

Trailer von „TransAmerica“:

Was: „TransAmerica“
Wann: Sonntag-Nacht (04. auf 05.09.2011) um  00:40 Uhr
Wo: ORF 2

Umso trauriger jedoch, dass dieser wirklich gute Film nicht in der Primetime gezeigt wird, sondern in das Nachtprogramm verfrachtet wird – so nach dem Motto: „Möglichst wenig ZuseherInnen sollen wissen, dass der ORF auch Qualitäts-TV liefern kann“. Zur Primetime zeigt der ORF lieber konsequent US-amerikanische Serien ohne Bildungsauftrag oder häufige Volksmusik.

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