thinkoutsideyourbox.net präsentiert den Kurzfilm HOMOPHOBIA

Mit knapp 600 Gästen feierte der neue Kurzfilm von Gregor Schmidinger, „Homophobia“, am 11. Mai seine Weltpremiere im Wiener Gartenbaukino. Das Team rund um den Jungregisseur präsentierte den Film im Rahmen einer Galapremiere. Durch den Abend führten Christian Höglich von der HOSI Wien und Julian Wiehl, Co-Produzent von „Homophobia“. Unter den Anwesenden Gästen waren Sandra Frauenberger, Stadträtin für Integration und Frauenfragen, Markus Schleinzer, Regisseur, sowie die 3 Darsteller des Films, Michael Glantschnig, Josef Mohamed und Günther Sturmlechner.

Sandra Frauenberger, Stadträtin für Integration und Frauenfragen, und Ehrengast der Premiere, richtete vor dem Film einpaar Worte an das Publikum. Sie dankte Gregor Schmidinger und dem Team für die „ambitionierte und engagierte Arbeit“ und machte drauf aufmerksam, dass Homophobie immer noch ein großes Problem in unserer Gesellschaft ist. Auch in Wien müsse noch viel getan werden, aber für sie stehe fest: „Homophobie hat keinen Platz in Wien“.

Stadträtin Frauenberger ist es wichtig, das Thema „bullying“ auch an den Schulen zu präsentieren. Noch vor dem 17.Mai, dem internationalen Tag gegen Homophobie, will Sie den Film im Rahmen eines laufenden Bullying-Projektes an Schulen zeigen.

„Man kann viel Reden und Bewusstseinsarbeit schaffen, man kann gut mit Projekten abreiten im Bildungsbereich. Aber was bisher gefehlt hat, ist ein Bild dazu. Und ich denke, dass werden wir hier heute Abend zu sehen bekommen.“

Sie sollte recht behalten… Der Film erfüllte die hoch gesteckten Erwartungen und lässt am Schluss genügend Spielraum, um über die Handlung und das Thema Homophobie und Akzeptanz von lesBiSchwulen L(i)eben zu diskutieren.

Gregor Schmidinger:  „Selbstakzeptanz führt zu Stärke“

Der Regisseur von „Homophobia“,Gregor Schmidinger stellte nach dem Film das Team kurz vor und erklärte die Motivation hinter dem Projekt. Ein zentrales Thema von „Homophobia“ ist, dass „Selbstakzeptanz zu Stärke führt“. Das ist, so Schmidinger,

„der wichtigste Schritt, noch vor allem anderen. Ganz egal, ob es sich um das Outing oder etwas anderes handelt.“

Für Michael Glantschnig, der die Figur des Michaels in Homophobia spielt, war dies auch einer der Hauptgründe, sich für  das Projekt zu bewerben.

„Der Mensch strebt immer nach Akzeptanz von anderen – aber der erste Schritt, ist die Akzeptanz von sich selbst.“

Gregor Schmidinger wies weiters darauf hin, dass Gesetze zwar Homophobie unter Strafe stellen können, aber dass ein Film

„die Menschen auf einer emotionalen Ebene an ein Thema heranholt und ihnen neue Perspektiven liefert, die sie so vielleicht noch nicht kannten. Ich hoffe, dass uns das mit Homophobia gelungen ist.“

thinkoutsideyourbox.net präsentiert den Kurzfilm „Homophobia“

Nach der Galapremiere von „Homophobia“ am Freitag, den 11. Mai im Gartenbaukino in Wien, ist der Kurzfilm nun ab sofort online zu sehen. thinkoutsideyourbox.net ist erfreut, euch nach einem exklusiven Backstage-Report der Dreharbeiten (hier geht es zum Bericht) den Film „Homophobia“ in voller Länge präsentieren zu können:

Written, Directed and Edited by: Gregor Schmidinger
Starring: Michael Glantschnig, Josef Mohamed, Günther Sturmlechner, Harald Bodingbauer
Producer: Gregor Schmidinger, Julian Wiehl
Director of Photography: Nino Leitner

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4 Comments
  1. Stefan says

    Ein wunderbarer Film. Danke für die Produktion und die Thematisierung. Hoffentlich kann er einen weiteren Beitrag zum Abbau von Homophobie leisten.

  2. thinkoutsideyourbox.net says

    Dem kann nur zugestimmt werden!

  3. Johann says

    Der Film ist gut, keine Frage. Jedoch finde ich das Ende viel zu vage. Gerade wenn man die Aussage „Selbstakzeptanz führt zu Stärke“ von Gregor Schmidinger berücksichtigt. Mir fehlt diese konkrete Aussage im Film und das ist sehr bedauerlich.

  4. […] Filmemacher Gregor Schmidinger, bekannt unter anderem für den Kurzfilm “Homophobia” (thinkoutsideyourbox.net berichtete)  für „Es Wird Besser Österreich“ getestet, wie PassantInnen auf gleichgeschlechtliche […]

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