Stadt Graz und Land Steiermark errichten Antidiskriminierungsstelle

Das Land Steiermark und die Stadt Graz werden gemeinsam eine Antidiskriminierungsstelle einrichten, das verkündeten der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP), Integrationslandesrätin Bettina Vollath (SPÖ). Damit wird ein Punkt des schwarz-grünen Grazer Koalitionsabkommen verwirklicht, wie die Grazer Vizebürgermeisterin Lisa Rücker (Grüne) erfreut feststellt. Ab dem Frühjahr 2012 gibt es dann eine Anlaufstelle für all jene Menschen, die aufgrund des Geschlechts, der Hautfarbe, der Sexualität, der Behinderung oder anderer Gründe diskriminiert werden. Die FPÖ stimmte – welch‘ Überraschung – dagegen.

Die Räumlichkeiten der beschlossenen unabhängigen Antidiskriminierungsstelle werden von der Stadt Graz zur Verfügung gestellt werden. Diese soll mit einem Budget von 280.000 Euro pro Jahr versehen werden, vier MitarbeiterInnen beschäftigen und von Daniela Grabovec geleitet werden, die bislang „Helping Hands Graz“ leitete. Darüberhinaus hat die Stadt Graz ebenfalls finanzielle Förderungen zugesagt.

Die Antidiskriminierungsstelle soll einen einfachen Zugang für Betroffene bieten und Sensibilisierungstätigkeiten in der Öffentlichkeit leisten und ihren Betrieb im Frühjahr 2012 aufnehmen.

Die SPÖ-Integrationslandesrätin Bettina Vollath freut sich über die Verwirklichung der Antidiskriminierungsstelle in der Steiermark gegenüber dem steirischen Landespressedienst und sieht die Steiermark in einer europäischen Vorreiterrolle:

„So eine Stelle ist uns in all den Recherchen, die angestellt wurden, nicht untergekommen.“

Auch die Grüne Vizebürgermeisterin der Stadt Graz, Lisa Rücker zeigt sich sehr erfreut:

„Endlich ist auch dieses Projekt, das wir im Koalitionsvertrag mit der ÖVP vereinbart haben, auf Schiene. Die Stadt Graz und das Land Steiermark gemeinsam werden eine Antidiskriminierungsstelle einrichten. Ab Frühjahr gibt es somit eine Anlaufstelle, an die sich jene Menschen wenden können, die aufgrund des Geschlechts, der Hautfarbe, der Sexualität, der Behinderung oder anderer Gründe diskriminiert werden. Sei es im Gasthaus,am Arbeitsplatz oder in öffentlichen Einrichtungen, oder Verkehrsmitteln etc….“

(Bild: gerriet – CC-BY-2.0 – Flickr)
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  1. […] Stadt Graz und Land Steiermark errichten Antidiskriminierungsstelle Das Land Steiermark und die Stadt Graz werden gemeinsam eine Antidiskriminierungsstelle einrichten, das verkündeten der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP), Integrationslandesrätin Bettina Vollath (SPÖ). Damit wird ein Punkt des schwarz-grünen Grazer Koalitionsabkommen verwirklicht, wie die Grazer Vizebürgermeisterin Lisa Rücker (Grüne) erfreut feststellt. Ab dem Frühjahr 2012 gibt es dann eine Anlaufstelle für all jene Menschen, die aufgrund des Geschlechts, der Hautfarbe, der Sexualität, der Behinderung oder anderer Gründe diskriminiert werden. Die FPÖ stimmte – welch’ Überraschung – dagegen. […]

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