Gambias Präsident vor UNO: Homosexuelle eine der ‚größten Bedrohungen für menschliche Existenz‘

Der Präsident des afrikanischen Staates Gambia, Yahya Jammeh, hetzte in einer Rede vor der UNO in New York gegen Homosexuelle. Der 48-jährige notirisch homophobe Präsident bezeichnete Homosexuelle als eine der ‚größten Bedrohungen für die menschliche Existenz‘. Bereits 2008 forderte Lesben und Schwule auf, das Land zu verlassen, andernfalls würden sie exekutiert werden.

Während 10 Staaten (Argentinien, Brasilien, Frankreich, Kroatien, den Niederlanden, Norwegen, USA) auf AußenministerInnenebene, sowie VertreterInnen der Europäischen Union und DiplomatInnen von El Salvador, Japan und Neuseeland am Donnerstag bei einem rund ein stündigen Treffen das Ende der Verfolgung von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen und die Wahrung der Menschenrechte für LGBTs forderten, nahm der Präsiden von Gambia, Yahya Jammeh die UNO-Versammlung zum Anlass, um erneut gegen Lesben, Schwule und Transgender zu hetzen.

Yahya Jammeh: Homosexuelle eine der „größten Bedrohungen für menschliche Existenz“

Jammeh denunzierte auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen Lesben und Schwule, So bezeichnete er die gleichgeschlechtliche Orientierung von Menschen als eine der

„größten Bedrohungen für die menschliche Existenz“

ein, wie die „Associated Press“ berichtet. Yammeh, der 1994 nach einem Militärputsch als erster an die Macht in Gambia kam, erklärte weiters, dass Lesben und Schwule

„tödlicher als alle Naturkatastrophen zusammen“

wären.

Jammeh 2008: Ausreise oder Exekution von LGBTs

Der 48-jährige Präsident von Gambia ist einer homophobsten ZeitgenossInnen. Bereits 2008 stellte er Lesben und Schwulen in Gambida in Ultimatum. So forderte er LGBTs auf, das Land zu verlassen oder ihnen droht die Exekution durch Enthauptung.

Im Jahr 2007 hat er ein HIV-Programm in Gambia einstellen lassen und stattdessen PatientInnen mit pflanzlichen „Heilmitteln“ behandeln lassen. Jammeh behauptete, dass im Gegensatz zu anti-retroviralen Medikamenten die pflanzlichen „Heilmittel“ HIV heilen würde.

2011 schließlicht erklärte  er, dass seine KritikerInnen „zur Hölle fahren“ sollen.

(Bild: ISD / Erde Verhandlungen Bulletin – CC-BY-SA-3.0 – Wikimedia)
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