Gelungene Werbungen mit schwulem Paar von IKEA und Nordstrom

Immer mehr Unternehmen anerkennen die gesellschaftliche Realität, passen ihre Werbung an und sprechen ganz bewusst auch LGBTs an. So hat die US-Kaufhauskette Nordstrom schon öfters mit LGBTs geworben – zu Weihnachten wird wieder mit einem gleichgschlechtlichen Paar geworben. Auch IKEA hat in Deutschland einen gelungenen Spot veröffentlicht.

Immer mehr Unternehmen erkennen das Potential in Zielgruppenmarketing. Auch wenn hinter vielen Aktivitäten eine unternehmerische Kalkulation (völlig zu recht!) steht, ist es erfreulich, wenn Unternehmen gesellschaftliche Realitäten abbilden und auch eine Botschaft transportieren – abseits von Klischees und Stereotypen.

„Nordstrom“ wirbt mit schwulem Paar

Nicht erst seit der landesweiten Ehe-Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare in den USA im Frühsommer dieses Jahres werben Unternehmen in den USA auch mit LGBTs. Das jüngste Beispiel ist die US-Kaufhauskette „Nordstrom“.

Die veröffentlichten Weihnachtsspots zeigen die Geschichte, wie sie in vielen Familien – unabhängig der Zusammensetzung vorkommen – anlässlich der Feiertage passieren: Heimkommen. Ankommen. Familie, Liebe.

Das Unternehmen hat schon in der Vergangenheit mehrfach Zielgruppenmarketing betrieben und auch mit LGBTs Spots veröffentlicht.

Auch IKEA wirbt mit schwulem Paar

Ähnlich wie „Nordstrom“ wirbt auch „IKEA Deutschland“ mit einem schwulem Paar. Auch hier geht es ums Heimkommen, Ankommen und das Familienfest Weihnachten. Dabei spielt das gleichgeschlechtliche Paar nur eine ganz kleine Nebenrolle.

Völlig unaufgeregt hat IKEA hier eine Botschaft transportiert, die sonst in vielen Medien – gerade auch anlässlich von CSDs – völlig falsch transportiert wird. Der CSD ist das eine, das tagtägliche Leben ein anderes und total „gewöhnlich“ (beides positiv gemeint).

IKEA bettet das gleichgeschlechtliche Paar in die Familie ein, schließlich sind auch LGBTs Familie. Schade nur, dass selbst innerhalb der LGBT-Community manche Gruppen, wie Lesben oder Transgender-Personen kaum sichtbar sind und auch in der Werbung nur seltenst vorkommen.

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