Neuer Weltrekord im Dauerküssen: 2 Männer küssten gegen Homophobie

Zwei LGBTI-Aktivisten von der Universität in New Jersey haben am Wochenende einen neuen Weltrekord im Dauerküssen aufgestellt. Matty und Bobby küssten sich durchgehend für über 33 Stunden, um damit auch ein Zeichen gegen Intoleranz, Homophobie und für Akzeptanz homosexueller Liebe zu setzen. Sie übertrafen damit den bis dahin bestehenden Weltrekord im Dauerküssen, der von einem (heterosexuellen) Pärchen aus Deutschland am Valentinstag des vergangenen Jahres aufgestellt wurde.

Nun werden die beiden Jungs ihren neuen Weltrekord im Dauerküssen eintragen lassen. Der Beweis, dass sie auch tatsächlich durchgehend sich geküsst haben, kann leicht erbracht werden. So übertrugen die beiden ihre Dauerknutscherei per Livestream in die ganze (Internet)Welt. Die beiden Aktivisten waren am Ende ihrer Knutscherei vom weltweiten Support überwältigt. So gab es neben dem Livestream inklusive Chat und der eigenen Webseite auch eine Facebook-Fanpage. HelferInnen haben den beiden Jungs die neuesten Facebook-Nachrichten oder Chat-Inhalte der Facebook-Fanpage während der Knutscherei vorgelesen. Die Ressonanz war jedenfalls riesengroß.

Matty meinte nach dem Dauerkuss (via queer.de):

„Als wir gestartet sind, hatten wir keine Ahnung, wieviel es allen bedeutet“

Ein überwältigter Bobby pflichtete seinem Kusspartner bei:

„Liebe ist universell“

Impressionen von der Dauerknutscherei und anschließender Reaktionen, nachdem der Weltrekord deutlich übertroffen wurde:

Kuss gegen Intoleranz und Homophobie

Den beiden Protagonisten war es wichtig, ein Zeichen gegen Homophobie und Intoleranz zu setzen und mit dem Kuss zu zeigen, dass homosexuelle Liebe gleich viel wert ist, wie heterosexuelle Liebe auch. Mit dem Kuss wollten die beiden ein Zeichen für Menschenrechte setzen und dass jedeR die gleichen Rechte verdient – unabhängig des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung.

So meinten Matty und Bobby, die übrigens kein Pärchen sind, vor der Dauerknutscherei:

Wenn es nichts mehr zu sagen gibt, sag es mit einem Kuss!

Die beiden wollen mit ihrem Kuss auch der „LGBTI-Bewegung“ wieder mehr Nachdruck verleihen, nachdem zuletzt die Fortschritte in der Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgender Personen leider kaum mehr wahrnehmbar gewesen waren. So schreiben sie auf ihrer Homepage (via):

Es ist Zeit, das zu ändern. (…) Denn ein Kuss ist die lauteste Sache, die wir mit unseren Lippen sagen können, ohne überhaupt etwas sagen zu müssen.

Gratulation an die beiden jungen Studenten. Ein Kuss ist doch immer noch der schönste Protest gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Homophobie und ein schönes Zeichen der Liebe zwischen Menschen – unabhängig ihres Geschlechts.

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