Homo-Ehe: 2/3 der ÖsterreicherInnen für rechtliche Gleichstellung

Die Grüne Nationalratsabgeordne Ulrike Lunacek hat gestern im Namen der Grünen Andersrum in einer Aussendung Stellung zum Vorschlag einer „Eingetragenen Lebenspartnerschaft“ von SPÖ-Justizministerin Berger bezogen. Lunacek kritisiert, dass der Vorschlag von Berger hauptsächlich Plichten, aber keine Rechte enthält (keine Sozial-, Pensions-, oder Fremdenrechtsgleichstellung). Darüberhinaus bleibt der Vorschlag selbst meilenweit hinter dem Perpsektivenpapier der ÖVP, in der das Schweizer Modell vorgeschlagen wurde, zurück.


Zusammenfassend lehnen die Grünen, ebenso wie das Rechtskomitee Lambda, daher diesen Vorschlag der „Homo-Ehe“ ab.

Lunacek weist außerdem darauf hin, dass sich laut einer Umfrage 2/3 der ÖsterreicherInnen für die rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben aussprechen. Darüberhinaus sprachen sich laut Eurobarometer 2006 beinahe 50 % der österreichischen Bevölkerung für die Öffnung der Ehe für homosexuelle PartnerInnenschaften aus.

Es ist traurig, wie realitätsfern die österreichische rot-schwarze Regierung agiert. Noch bedenklicher aber ist, dass die Oppositionspartei FPÖ und die neue Partei Die Christen, sowie die katholische Kirche diese gesellschaftliche Realität nicht anerkennen und stattdessen nur durch Homo-Hetze Homophobie „salonfähig zu machen versuchen“…

Linktipp:
Gesetzesentwurf Lebenspartnerschaftsgesetz

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3 Comments
  1. […] Gleichstellung: Es gibt zwar Umfragen, wonach die Mehrheit der Österreich Homosexualität als normal betrachtet und für eine Gleichstellung eintritt, doch gerade in ländlichen Gebieten haben es Schwule, Lesben und Transgender Personen sehr schwer. […]

  2. […] PolitikerInnen die gesellschaftliche Realität nicht anerkennen wollen oder können, denn laut Umfragen sind 2/3 der ÖsterreicherInnen für die rechtliche Gleichstellung von Schwulen und […]

  3. […] toleranter Schwulen und Lesben gegenübersteht und die rechtliche Gleichstellung von einer Mehrheit unterstützt wird, ist auch Österreich nicht frei von Homophobie, Mobbing und Diskriminierung […]

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