Hassverbrechen: Junger Schwuler in Texas nach App-Date brutal zusammengeschlagen

Tagtäglich werden mittels neuen sozialen Netzwerken und Smartphone-Apps mit Location based Services Dates ausgemacht, um neue Personen kennen zu lernen. Nun hat sich – wieder mal – ein schweres Verbrechen, das laut Berichten nach einem Treffen, welches über eine Smartphone App vereinbart wurde, abgespielt. Ein 24-jähriger homosexueller Mann wurde beim vermeintlichen Date in Springtown im US-Bundesstaat Texas brutalst zusammengeschlagen und musste mehrere Operationen über sich ergehen lassen.

Der Vorfall in Springtown im US-Bundesstaat Texas erinnert leider sehr stark an die Situation in Russland, wo Rechtsextreme durch Fake-Profile in sozialen Netzwerken Treffen mit jungen LGBTs ausmachen, um diese dann öffentlich zu outen, zu quälen und auch verletzen. Der jüngste Fall zeigt, dass es auch in vermeintlich toleranten Gesellschaft Vorsicht geboten ist.

Junger Homosexueller brutal bei „Date“ zusammengeschlagen

Der Vorfall ereignete sich am Tag der Arbeit in Springtown einer Stadt im US-Bundesstaat Texas. Arron Keahey (24 Jahre) verabredete sich mit einem anderen jungen Mann über eine Smartphone-App.

Das Treffen mit dem Tatverdächtigen erfolgte über die Smartphone-App „MeetMe“, wie „WFAA-TV“ berichtet. Nachdem das Treffen vereinbart war, ging Keahey eine Stunde später in das Haus des Tatverdächtigen, um ihn zu treffen. Doch anstatt eines Dates, ging Keahey durch die Hölle. Er wurde schwerst verprügelt und verletzt.

Keahey erlitt zahlreiche Knochenbrüche im Gesicht, die plastische Operationen notwendig machten. Auch erlitt er bei dem offensichtlichen Hassverbrechen Schäden an den Nervensträngen und mehrere Zähne wurden ihm ausgeschlagen.

Die Polizei berichtet, dass sie einen Notruf vom Tatverdächtigen erhielt, wo dieser angab, dass er Keahey außerhalb seines Hauses auf der Ladefläche des pick-ups fand. Das Tatverdächtige Brice Johnson (18) gab an, dass er Keahey gefahren habe, um Erste Hilfe zu erhalten. Später wurde Johnson von der Polizei verhaftet und es wird wegen ihnen wegen des Begehens eines Hassverbrechen ermittelt.

Polizei Leutnant Curtis Stone gab gegenüber dem lokalen Nachrichtensender an, dass er seit 10 Jahren Dienst im Springtown versieht, doch dies seine erste Ermittlung wegen einem möglichen Hassverbrechen ist. Der Tatverdächtige verbrachte den Sommer in dem Haus, wo der Übergriff stattfand. Das Haus wird regelmäßig an Familien mit Kindern angeboten, die in Schwierigkeiten sind.

(Bild: Courtesy)
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