FPÖ: Schon wieder homophobe Beschimpfungen

Die FPÖ scheint Gefallen daran gefunden zu haben, homosexuelle Menschen zu beschimpfen und unter der Gürtellinie zu beleidigen. Erschreckenderweise kommen diese Äußerungen nicht von „Hinterbänklern“ sondern von führen Vertretern dieser rechtspopulistischen Partei.

Beim Wahlkampf in Tirol wurde der Grünen Kandidat Gebi Mair von FPÖ-Bundesobmann H.C. Strache höchstperfönlich auf das Niveauloseste beschimpft. Nun folgt dem der Kärntner FPÖ-Nationalratsabgeordnet Klement nach.

In einer Presseaussendung in der es eigentlich um „Gender Mainstreaming“ ging und um eine gendergerechte Erziehung von Kindern in Wiener Kindertagesstätten, ist folgendes zu lesen:

(…) „…um sie (Anm: Die Kinder) für den nächsten Life-Ball vorzubereiten oder sie ans andere Ufer zu treiben?

An die Spitze treibt es Klement aber mit dieser Aussage:

Sollte Wien das Pech haben und Renate Brauner zur Nachfolgerin von Bürgermeister Häupl werden, wird die Hauptstadt zur ‚geschlechtssensiblen Stadt‘ erklärt. Dann ist Wien wirklich anders! Und zwar andersrum. Das bedeutet für die Wiener: Gendergrütze statt Schnittel, Berufsschwuchtel als medialer Adelstitel und Homopartyveranstalter bekommen weitere Orden.

Die FPÖ wird immer bedenklicher und tritt mit immer radikaleren Aussagen in Erscheinung.

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4 Kommentare

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  1. ondamaris 9 Juni, 2008 at 19:47

    widerlich – aber doch letztlich nicht anders zu erwarten von denen …

    bestärkt mich nur mehr in der idee, den titel ‚berufsschwuchtel‘ als eherentitel allseits zu verwenden … nicht nur in a, auch in d …

  2. Janino 10 Juni, 2008 at 08:02

    solche aussagen waren wirklich nicht anders zu erwarten und sind absolut widerlich! wie können politker nur solchen schwachsinn vertreten? schrecklich…

  3. promode 10 Juni, 2008 at 13:23

    blödheit siegt. ondamaris hat recht. berufsschwuchtel sollte als ehrentitel angesehen werden

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