Ehe vs. EP – Benachteiligungen, die bleiben

Brandneue Liste der Ungleichbehandlungen online.

Das Rechtskomitee Lambda (RKL), Österreichs LGBTI-Bürgerrechtsorganisation, hat am 14.06.2017 auf seiner Homepage die neueste Fassung seiner Liste der Ungleichbehandlungen zwischen Eingetragener Partnerschaft (EP) und Ehe veröffentlicht, mittlerweile bereits die zwölfte Fassung dieser Liste.

Diese Fassung wurde nun um jene Benachteiligungen erweitert, die bleiben, selbst wenn alle 29 noch vorhandenen Ungleichbehandlungen der EP zur Ehe beseitigt würden, und für deren Beseitigung es der Ehegleichheit bedarf.

Auch nach der Öffnung der Standesämter (per 01. April 2017) umfasst die Liste der Ungleichbehandlungen immer noch 29 Stück, wie die brandneue Liste zeigt, die auf der Homepage des RKL als PDF heruntergeladen werden kann.

Mein persönlicher Dank gilt RKL-Vorstandsmitglied Mag. Raoul Fortner für die gemeinsame Erstellung und laufende Aktualisierung dieser Liste„, stellt RKL-Präsident Graupner fest, „Hoffentlich brauchen wir sie bald nicht mehr„. „Dazu müsste die Politik nur einer der erfolgreichsten Bürgerinitiativen der Geschichte Österreichs endlich Rechnung tragen: Ehe Gleich!„, schließt Graupner.

Unterschreibt und unterstützt hier die Bürgerinitiative EHE GLEICH:

Das 1991 gegründete Rechtskomitee LAMBDA (RKL) arbeitet überparteilich und überkonfessionell für die umfassende Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte gleichgeschlechtlich l(i)ebender, transidenter und intergeschlechtlicher Menschen. Seit 2010 ist das RKL Mitglied der Grundrechteplattform der EU-Grundrechteagentur.

Mehr Infos findet ihr auf der Website www.RKLambda.at.

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