Das war die Regenbogenparade 2017

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Die 22. Regenbogenparade am Samstag, 17.06.2017 war ein voller Erfolg. Über 60 Gruppen und Trucks zogen ab 14:00 Uhr über die Ringstraße und machten für eine tolerante Gesellschaft und die Gleichberechtigung von LGBTI-Menschen aufmerksam. Trotz nicht bestem Wetter nahmen sehr viele Menschen an der Demonstration teil. Die Veranstalter schätzen die Anzahl der Teilnehmer bei der heurigen Parade auf 185.000.

Der krönende Abschluss fand auch dieses Jahr wieder am Rathausplatz statt, wo schon seit Mittwoch das Pride Village ihre Zelte aufgeschlagen hat. Neben Musik- und Unterhaltungsprogramm gab es Redebeiträge der Grünen Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek, von Neos-Chef Matthias Strolz, dem Wiener Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) und von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ). Kern, der zum zweiten Mal als Regierungschef auftrat, betonte den Fortschritt in der gesellschaftlichen Integration: „Das macht mir eine diebische Freude, dass ihr in der Mitte der Gesellschaft steht und das repräsentiert, was Österreich ausmacht: Buntheit, Vielfalt und Offenheit.

Auch Katharina Kacerovsky, Geschäftsführerin der Stonewall GmbH, die das neuntägige Festival Vienna Pride organisiert hat, ist zufrieden. Für sie war Vienna Pride 2017 „so umfangreich und divers wie noch nie„. Das sei „ein guter Grundstein für die EuroPride 2019„. Für 2019 hat die Organisation den Zuschlag für die Austragung der EuroPride erhalten. Die EuroPride findet jedes Jahr in einer anderen europäischen Stadt statt. 2017 in Madrid, 2018 in Stockholm und Göteborg. 2019 stehen für die Veranstaltung in Wien gleich zwei Jubiläen an. Einerseits jähren sich die Unruhen von 1969 zum 50. Mal, andererseits feiert die Homosexuelleninitiative (HOSI) Wien ihren 40. Geburtstag, die in Österreich die Parade seit 2003 veranstaltet.

Wir waren natürlich auch dabei und haben ein paar Eindrücke von der Parade für euch festgehalten:

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(APA/Red)

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