Community-Workshop “qwir gegen rechts”

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit: auch in der Wiener LGBT-Community leider keine unbekannten Begriffe. Wir wollen aber, dass unterm Regenbogen Platz für Menschen aller Hautfarben zu finden ist! qwir für mehr Offenheit, mehr Miteinander, mehr Dialogbereitschaft – und weniger Hetze. Etwas erreichen können wir aber nur gemeinsam. Daher laden  die HOSI Wien, MiGaY, SoHo, Grüne Andersrum und Beratungsstelle Courage zu einem Community-Workshop ein.

Community-Workshop „qwir gegen rechts“ und Buchpräsentation „Queer Beograd“

19.02.2011  im  Café Gugg – Vereinszentrum der HOSI-Wien, Heumühlgasse 14, 1040 Wien
Das Workshop findet zwischen 10 und 17 Uhr statt.

Einerseits wird im Laufe des Workshops das Thema näher beleuchtet, andererseits auch nach Ideen gesucht, wir wir 2011 zu einem Jahr des queeren Miteinanders machen können.

Auf euer zahlreiches Erscheinen (1-2 Vertreter_innen pro Organisation) freuen sich

Anmeldeschluss (unter office@migay.at) ist der 17. Februar 2011.
Für weitere Informationen: Yavuz Kurtulmus, MiGaY (0699 1404 1980; yavuz@migay.at)

Buchpräsentation „Queer Beograd“

Im Anschluss darauf werden das Kollektiv “Queer Beograd” und die Publikation “Anti-Faschism and Direct Action” durch Johanna Moser vorgestellt.

Johanna ist seit 2005 Mitglied des Kollektivs und stellt die aktuelle Publikation zusammen mit der Ausstellung “Queerbeograd – Work and Context 2008-2010? (Werk & Kontext 2008-2010) vor.

Queer Beograd“ ist ein informelles, internationales, queeres Kollektiv und ist seit 2004 in Belgrad/ Serbien aktiv. Schwerpunkt der Gruppe sind gemeinschafts-bildende Veranstaltungen, wie die Queer Beograd Festivals, wo Ideen und Projekte unter dem Label “queer” verwirklicht werden. “queer” bedeutet in diesem Rahmen einen politisierten Begriff von Sexualität und Geschlecht, der die Notwendigkeit einer aktive Bearbeitung von unterdrückenden Strukturen anerkennt. Queer Beograd versucht soziale und kulturelle Räume zu schaffen, in denen nicht eine einzig “richtige Identität” existiert, sondern Räume der Akzeptanz, die die Vorstellungen von Identität aller Beteiligten erweitert.

Die Publikation dokumentiert das Queer Beograd Festival 2008, bei dem Performences (Jet Moon) und Diskussionen mit Aktivist_innen aus der Türkei (Lambda Istanbul), Russland (Antifa Moskau, Indymedia Russland), den Niederlanden (NoBorder ), Serbien (Kontrapunkt, Antifa Zrenjanin, Zene na Delu), Mazedonien (Roma-aktivistin) und Großbritannien (Roma-Aktivist_innen, queer people of color) zu Thema stattfanden. Die begleitende Ausstellung zeichnet ein Bild der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse Serbiens, in denen das Kollektiv arbeitet.

(Foto: Präsentation des Sujets “Ausländer raus?” von Sepp of Vienna bei der Regenbogenparade 2009; MiGaY/Sepp of Vienna 2009)
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