brut wien: Erstaufführung von ‚Trans Gender Moves‘

TRANS GENDER MOVES dreht sich um die Frage, was einen Menschen dazu bewegt, das eigene Geschlecht bzw. seine Geschlechtsidentität zu hinterfragen. Dazu stellt das Projekt drei biografische Geschichten in den Mittelpunkt, die mit den jeweiligen ProtagonistInnen erarbeitet wurden.

Im intimen Rahmen des brut im Konzerthaus treffen die drei Transgender-Personen aus verschiedenen Ländern, Kulturen und Generationen aufeinander: Ein Transmann (Anthony Wagner), eine Intersex-Person (Gorji Marzban) und eine Transfrau (Nicole Foucher) bringen Erinnerungen und Erlebnisse auf die Bühne, die von Erfahrungen jenseits der vertrauten Geschlechterkonventionen handeln. Sie erzählen nicht nur humorvoll tragisch-komische Geschichten aus ihrem Leben, sie verkörpern und spiegeln damit auch Situationen und Diskurse über Transitionen, Körper- und Grenzüberschreitungen. Die Frage und Suche nach einer „wahren“ Genderidentität gestaltet sich dabei als ein Bestreben, das nie ein ultimatives Ende nehmen wird.

Gin Müller ist Dramaturg, Theaterwissenschaftlerin, Performer und Queer-Theoretikerin und arbeitet an der Schnittstelle von Performancekunst und politischem Aktivismus. 2013 war Gin Müller mit dem Projekt Rebelodrom im brut zu Gast. Gorji Marzban ist Professor für Biotechnologie und Mitbegründer der Oriental Queer Organisation, die sich für die Anerkennung der Rechte von MigrantInnen aus der LGBTIQ-Community (Lesbian/Gay/Bisexual/Trans/Intersex/Queer) in Österreich einsetzt.

Von und mit Gin Müller, Gorji Marzban, Anthony Wagner, Nicole Foucher, Jan Machacek, Oliver Stotz, Rupert Müller, Philip Kopal u. a.

Eine Koproduktion von Verein zur Förderung der Bewegungsfreiheit, brut Wien, Kuul-Forum für Kunst und Literatur, ORQOA-Oriental Queer Organisation Austria. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien.

€ 14,– Vollpreis
€ 8,– ermäßigt
€ 6,– mit brutkarte*

Secret ingredients 

Transgender-Sichtbarkeit ist ein Thema, das sich durch die künstlerische und diskursive Arbeit von Gin Müller zieht. Die Verbindung von Transgender-Theorien und aktivistischer Praxis findet dabei in bewusst unterschiedlichen performativen Settings einen Ausdruck. Mit diesem Ansatz werden die Aufführungen von TRANS GENDER MOVES von einer Ausstellung und einer Diskussionsveranstaltung begleitet.

17. Oktober, 22 Uhr | Ausstellungseröffnung & Party

Im Foyer im brut im Konzerthaus wird eine begleitende Themenausstellung mit Werken von Asoo Khanmohammadi, Anthony Wagner, Katharina Lampert, Cordula Thym u. a. gezeigt. Ausstellungseröffnung und Party im Anschluss an die Premiere. Öffnungszeiten der Ausstellung an den Veranstaltungstagen jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Eintritt frei!

19. Oktober, 17 bis 19 Uhr | Transgender/Intersex-Sichtbarkeiten

Diskussionsveranstaltung mit Gorji Marzban, Jo Schedlbauer, Eva Fels, Gin Müller u. a. über Unsichtbarkeit und Räume der Sichtbarkeit transidenter Menschen. Eintritt frei!

Infos und Termine: brut

(Bild: Lisbeth Kovacic)
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