Andersrum ist nicht verkehrt

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12. LGBTIQ-Fest am 3. Juni 2017 in Mariahilf

Zum zwölften Mal feiert Mariahilf am 3. Juni 2017 die Offenheit und Toleranz. Dabei setzt der Bezirk in der Otto-Bauer-Gasse ein Zeichen für ein respektvolles Miteinander und spricht sich gegen Homo- und Transphobie aus.

Initiativen für Lesben, Schwule, Bi- und Transgendersexuelle informieren und präsentieren sich. Für gute Stimmung sorgen das bunte Showprogramm mit Patricia Puff (Chanson), Gay Guys Sing (Musical), ME and JANE DOE (New Wave, Punk, Techno), Les Schuh Schuh (Tanz) und Wiener Blond (Mundart) als Hauptact.

Beratung und Information

Neben diesen wichtigen Forderungen stehen die zahlreichen Vereine und Initiativen der Community im Mittelpunkt des Festes. Über 30 TeilnehmerInnen – von der Aids Hilfe Wien über Beratungsangebote wie Courage oder der HOSI über Freizeitvereinen wie dem Club Kreativ bis hin zu den Schwul-Lesbischen Sport und Tanzvereinen – werden ihre Angebote präsentieren und Informationen vermitteln. „Eine in Wien einzigartige Möglichkeit sich einen kompletten Überblick der Initiativen zu verschaffen“, bekräftigt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.

Das Showprogramm

Der Reigen an bekannten und bald sehr bekannten Künstlerinnen und Künstlern startet um 14.00 Uhr und wird voraussichtlich bis 21.00 Uhr dauern. Um 18.00 Uhr spielt Wiener Blond. Die Headliner sind Sebastian Radon (Gesang, Loops, Beatbox) und Verena Doublier (Gesang, Loops, Beatbox, Gitarre). Musikalisch verbindet das Duo Altbewährtes mit neuer Frische. In ihrer Musik treffen sich Beatboxing und das Wienerlied. Es darf getanzt und melancholiert werden, manchmal auch gleichzeitig.

Gleiche Rechte für alle

„Unsere Vision einer weltoffenen Gesellschaft gründet auf Wertschätzung, Anerkennung und gleichen Rechten. Menschenrechte sind universell und unteilbar. Wien ist eine Stadt der Offenheit und des gegenseitigen Respekts, in der alle ihre Lebens- und Liebesmodelle frei wählen können. Homo- und Transphobie haben bei uns keinen Platz“,

erklärt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart, der Initiator des Festes. Am 3. Juni setzt er mit dem Fest einmal mehr ein Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung von LGBTIQ-Personen.

Feiern an der Einkaufsstraße

Die Konzeptionierung des Festes als Straßenfest am Nachmittag und direkt an der Mariahilfer Straße garantieren, dass zahlreiche BesucherInnen mit den Themen Lesbisch, Schwul, Bi oder Transsexuell (LSBT) in Berührung kommen, was zwangsläufig zum Abbau von Vorurteilen und Grenzen beiträgt.

(Quelle: OTS)

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