Immer mehr Unternehmen nutzen Twitter um mit Usern in Kontakt zu treten und Neuigkeiten im Netz und Web 2.0 affinen potentiellen KundInnen zu verbreiten. Mit der zunehmenden Zahl an Kontaktmöglichkeiten steigt aber auch die Zahl möglicher Pannen, wie nun die britische Vodafone erfahren musste. Am offiziellen Twitter-Channel wurde gestern eine homophobe Nachricht veröffentlicht. Darin wird gegen “dreckige Homosexuelle” gewettert und verkündet, dass Vodafone UK auf “Vaginas steht”.
Wie der deutsche Spiegel berichtet, hat Vodafone UK mit einer Peinlichkeit zu kämpfen. Am offiziellen Twitter-Kanal des Unternehmens wurde folgende Nachricht veröffentlicht:

Quelle: Twitpic-User vjsharpeyes
Innerhalb weniger Minuten haben sich hunderte User bei Vodafone UK beschwert. Ein allfälliger Hackerangriff wurde kurze Zeit später von Vodafone UK dementiert. Viel mehr stammte dieser Tweet, welcher umgehend gelöscht wurde, von einem Vodafone-Mitarbeiter. Dieser beging einen “schweren Regelverstoß”.
Vodafone UK hat sich mittlerweile bei zahlreichen Usern entschuldigt. Auch am Twitter-Account wurde dutzende gleichlautende Entschuldigungen an verschiedenste User veröffentlicht, wie beispielsweise dieser:
We weren’t hacked. A severe breach of rules by staff in our building, dealing with that internally. We’re very sorry
Der betreffende Mitarbeiter hat offensichtlich die Vodafone Philsophie in keinster Weise verinnerlicht. So heißt es auf der internationalen Vodafone-Homepage:
At Vodafone, we believe that diversity is a key driver of creativity, leadership and innovation.
Der betreffende Mitarbeiter wurde laut einem Unternehmenssprecher bis auf weiteres von seinem Job suspendiert. Immerhin hat hier Vodafone konsequent reagiert, denn repräsentiert jedeR MitarbeiterIn das Unternehmen und deren Werte nach außen.
(Bild: Flickr – thejonoakley – CC)













*lol
1. fehlt im letzten satz garantiert ein wort.
und
2. was heißt “Immerhin”? was hätte die firma noch tun sollen? hunderttausende an schwerst betroffene zahlen. don’t get me wrong, aber man kann’s auch übertreiben…