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2 Kommentare
  1. Michael sagt:

    1. Dass eine Bildungsreform unter SPÖ und ÖVP nicht möglich ist stimmt nicht. Es ist nur unter der ÖVP nicht möglich. Warum? Weil die ÖVP nach der Pfeife der Lehrergewerkschaft tanzt. Es dürfte bekannt sein, dass ich kein Linker bin, ich habe noch nie was anderes gewählt als ÖVP und es schaut auch nicht so aus, als ob sich das in nächster Zeit ändern würde. Trotzdem lebt die Demokratie vom Wechsel, die ÖVP ist jetzt seit 22 Jahren in der Regierung. Wir brauchen ein Wechsel und zwar einen echten Wechsel, also kein Minderheitsregierung die auf die Unterstützung der ÖVP angewiesen ist. Weil genauso wie unter einer Regierung, an der die SPÖ beteiligt ist viele Reformen nicht möglich waren (z.B. Pensionsreform) sind durch die ÖVP andere Reformen – z.B. die Schulreform – blockiert. Und da sich eine SPÖ/Grüne Koalition nicht ausgehen wird muss die SPÖ in den sauren Apfel beißen und eine SPÖ/FPÖ-Koalition ermöglichen.

    2. Dass die Geschichte nicht aufgearbeitet wurde ist ein altes linkes Märchen. Wo bitte wurde etwas in einer Form nicht aufgearbeitet, das Leute dazu verleiten würde Halbnazis zu wählen? Sogar in der schlechtesten Hauptschule wird das Nazi-Thema monatelang durch genommen und das schon seit vielen Jahren. Ja: es hat eine Zeit ohne Aufarbeitung gegeben, die ist aber schon lange vorbei und das erklärt ganz bestimmt nicht, warum so viele Jugendliche so wenig Berührungsängste mit dem rechten Rand haben.

    3. Fekter sprach in dem Zusammenhang allgemein von rechten Straftaten und nicht vom Vorfall im KZ.

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  2. Andy sagt:

    Oliver, ich bin dir dankbar, dass du im dritten Absatz wenigstens von “vielfältig” sprichst!
    Ich war damals eher zufällig dabei, als Jörg Haider auf dem Stephansplatz gegen die Einbürgerungs- und damit Wohnungspolitik der SPÖ Wien redete, und da war keine Spur von Rassismus oder gar Nazitum in der Luft, das war Fakt, und ist es bis heute geblieben, denn ein geborener Wiener muss auf eien Gemeindewohnung ewig warten (er kann ja kaum kündigen, wenn er keinen Ersatz hat) und der frisch eingebürgerte, kurz vor der Wahl meistens, bekommt diese relativ schnell. Solche Aussagen waren den Roten natürlich ein Dorn im Auge, worauf man zum erstenmal die Nazikeule schwang in Form des Bruno höchstpersönlich.
    Die Aussage mit der Beschäftigungsplolitik wird stets aus dem Zusammenhang gerissen, weil er bei jeder Rede den Stempel ertragen musste, das kannst vergleichen damit, dass dir jederzeit als Gegenargument gebracht wird, dass du ja eh bloss ne Schwuchtel bist, egal, ob das was zur Sache tut oder nicht.

    Weil das beim Haider so gut funktioniert hat, wurde es dann beim Waldheim fortgesetzt, immerhin hat der ja gegen einen unbekannten Arzt der SPÖ als Kandidat fungieren wollen gegen jemanden, der jahrelang die UNO geführt hat…..

    Den Rest reim dir bitte mal selbst zusammen, denn erst seit damals wird dieser ganze rechts/links-MIST propagiert, zwischen dem echten Holocaust und der Reaktion vom Kreisky war eh Ruhe im Land ;-)

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