Video zeigt, wieso FPÖ NIE wieder Regierungsverantwortung übernehmen sollte

Die FPÖ ist eine der homphobsten Bastionen im Land und lehnt die (überfällige) Gleichstellung von LGBTI ab. Sie ist es auch, die die Eingetragene Partnerschaft ablehnt und „natürlich“ auch gegen die Öffnung des Standesamts, wie dies im Nationalrat nun beschlossen wurde. Wieso die FPÖ nie wieder Regierungsverantwortung übernehmen dürfen sollte, beweist der Nationalratsabgeordnete Wolfgang Zanger.

Mit der Öffnung des Standesamts für die Schließung der Eingetragenen Partnerschaft, welche mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, Die Grünen und NEOS beschlossen wurde, macht Österreich einen weiteren – symbolischen – Schritt zur Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschafen.

Gleichzeitig wurde eine Änderung verabschiedet, die nun auch gleichgeschlechtlichen Paaren, die in einer Eingetragenen Partnerschaft leben, einen Familiennamen gewähren (thinkoutsideyourbox.net berichtete). Damit wird eine ÖVP-Bosheit beendet, die diese im Dezember 2009 noch ins Gesetz hineinreklamierte, um der Einführung der Eingetragenen Partnerschaft zuzustimmen. Die Änderungen treten mit Anfang April 2017 in Kraft.

FPÖ wettert gegen Öffnung des Standesamts

Die FPÖ ist – neben dem in Umfragen nicht mehr existierenden Team Stronach – DIE Bastion im Parlament, die gegen die wertschätzende Anerkennung von Regenbogenfamilien und Gleichstellung von LGBTIQ kämpft.

So war es auch die rechtspopulistische FPÖ von HC Strache und dem ehemaligen FPÖ-Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer, der gegen Van der Bellen zum Glück verloren hat (thinkoutsideyourbox.net berichtete), die im Plenum des Nationalrats gegen diese wichtigen Gleichstellungsschritte stimmte.

Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Wolfgang Zanger legte in seiner Wortmeldung nur zu gut dar, wieso die FPÖ nie wieder, wirklich nie wieder in Regierungsverantwortung kommen darf.

Der FPÖ-Abgeordnete vergisst dabei, dass es in zahlreichen Städten übrigens schon längst Praxis ist, dass Eingetragene Partnerschaften am Standesamt geschlossen werden. Diese Städte nutzen eine Gesetzeslücke aus, so zB. Wien oder Linz. Mit dieser Neuerung wird nun einfach in ganz Österreich allen Paaren jene Örtlichkeit ermöglicht, die für die Schließung von Ehen oder Eingetragenen Partnerschaften zuständig ist. Damit werden Doppelgleisigkeiten beseitigt und gleicher Zugang für alle ermöglicht.

Die Vision Österreichs: Gleiches Eherecht für alle

Die Vision der Diskriminierung und Ungleichbehandlung, die Zanger hier im Plenum propagierte, ist nicht die Vision, die laut Umfragen rund drei Viertel der ÖsterreicherInnen haben – nämlich gleiche Eherechte für alle (thinkoutsideyourbox.net berichtete).

Die ÖVP ist daher nun aufgerufen, sich dieser Vision der Weltoffenheit, Chancengleichheit und gleichen Rechten für alle anzuschließen, damit Österreich den Schritt ins 21. Jahrhundert endlich schafft und alle Familien den gleichen Schutz und die gleichen Rechte erhalten.

Es wäre wirklich an der Zeit, die Vision der gleichen Rechte für alle, endlich umzusetzen.

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