„Sexuelle Vielfalt“: Wie eine isländische TV-Kindershow Aufklärungsunterricht gibt

GleichstellungsgegnerInnen wettern gegen die gleichberechtigte Thematisierung von „sexueller Vielfalt“ im Schulunterricht, doch meist sind es nicht Kinder, die ein Problem mit Homosexualität haben, sondern fußt es auf Vorurteilen, Homophobie und falschen Werten der Eltern. Eine isländische Kindershop klärt in einem kurzem Beitrag wunderbar über Homosexualität auf.

Aufklärung ist das um und auf, um falsche Wert- und Moralvorstellungen über die vielfältigen sexuellen Orientierung zu beseitigen. Häufig fußen Homophobie und Mobbing aufgrund der sexuellen Orientierung/geschlechtlichen Identität in Schulen auf falsch vermittelten, (religiösen) Werten und Normvorstellungen der Eltern.

TV: Kinder-Show klärt über Homosexualität auf

Die längste Kindershow im isländischen TV, „Stundin Okkar“ hat Homosexualität in einem Beitrag thematisiert und der ehemalige „Eurovision Songcontest“-Teilnehmer Paul Oscar trat in der Gastrolle auf, der auf eine Frage, wann er denn gewusst hätte, dass er schwul sei, antwortete:

„Du entscheidest nicht, was dein Herz zum Schlagen bringt, es schlägt einfach.“

Dieser Satz fasst alles zusammen, was über sexuelle Orientierung bzw. geschlechtliche Identität zu sagen ist und es ist unserer aller Auftrag, für gleiche Rechte und gleichen Schutz für alle zu sorgen.

Island, das ebenfalls die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet hat, war das erste Land, dass ein offen homosexuelles Staatsoberhaupt hatte, Johanna Sigurdardottir wurde 2009 Premierministerin. Nach der Öffnung der Ehe heiratete sie ihre Partnerin.

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