
SPÖ, ÖVP, FPÖ und BZÖ wählten “Olympia”-Burschenschafter zum dritten Nationalratspräsidenten
Der österreichische Nationalrat hat soeben in seiner konstituierenden Sitzung den dritten Nationalratspräsidenten gewählt. Die Wahl viel mehrheitlich auf das Mitglied der vom “Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands” als rechtsradikal eingestuften Burschenschaft “Olympia” und FPÖ-Abgeordneten Martin Graf. Er erhielt 109 von 182 Stimmen.
Mit dieser Wahl haben die ParlamentarierInnen Martin Graf den Vorzug gegenüber den über alle Parteigrenzen hinweg geschätzten ehemaligen Grünen-Bundessprecher Alexander Van der Bellen gegeben. Somit hat ein Parlamentarier das Amt inne, der Mitglied der Burschenschaft “Olympia” ist. Jene Burschenschaft, die Veranstaltungen abhält, wo Gastredner auftreten, die – um es äußerst vorsichtig zu formulieren – Gedankengut pflegen, welches am äußersten rechten Rand angesiedelt ist, wie beispielsweise der Holocaustleugner David Irving oder der vom deutschen Verfassungschutz als rechtsradikaler Liedermacher eingestufte, Michael Müller. Die Aktivitäten der Burschenschaft “Olympia” haben die Grünen in einem Dossier zusammengetragen und veröffentlicht.
Die Wahl Martin Grafs kommentierten die Grünen mit obigen Plakat. Ich find’s passend!
Über die Wahl Martin Grafs berichtet ebenfalls ua der Feuerhaken.













Die Grünen haben mit diesem Banner den Gedanken gezeigt, der mir schon seit Tagen und Wochen in meinem Kopf herumschwirrt. Danke, liebe Grünen, dass ihr wenigstens eine Alternative angeboten habt.
Wenn ich mir nun anschaue, wie HC Strache Martin Graf als Opfer einer “linken Hetzkampagne” (konkret der Grünen) darstellt, dann weiß ich auch nicht mehr… Anstatt sich klar und deutlich von rechtem Gedankengut in einer Olympia zu distanzieren, wird ein Politiker verteidigt, der ein überzeugtes Burschenschaftsmitglied ist.
Das hat Strache in der heutigen Presseaussendung verkündet:
“Seit Wochen fahren Sie und Ihre Gesinnungsfreunde nunmehr eine Hetzkampagne gegen Martin Graf, die in ihrer Menschenverachtung an totalitäre Regime erinnert”, warf der FPÖ-Chef den Grünen vor. “Gerade die Grünen, die ansonsten gar nicht oft genug von Menschenrechten reden können, finden überhaupt nichts dabei, den Ruf eines untadeligen Abgeordneten, der sich sein Leben lang nichts hat zuschulden kommen lassen, zerstören zu wollen.”
Ja, er ist unbescholten und das ist auch der wohl einzige Grund, dass Martin Graf nicht verhinderbar gewesen ist. Zahlreiche SPÖ und ÖVP PolitikerInnen haben aber offensichtlich keine Distanz mehr zum rechten Rand.
Cool blog ! Go Obama go !
http://allainjulesblog.blogspot.com/
Diese Tafel mit der Aufschrift “Ihr habt aus der Geschichte nichts gelernt” könnte wie folgt interpretiert werden:
Macht es doch wie wir Grüne Grünschnäbel, wir habens gelernt, Nazi-Ideen unters Volk zu streuen; wir sichern uns ab oder habt Ihr schon einmal gehört, dass man uns wegen Wiederbetätigung oder sonstigen verbotenen Zeugs belangt oder Ermahnt hat? Wann lernt Ihr endlich aus der Geschichte und infiltriert die Gesellschaft unterschwellig wie wir Grünen Grünschnäbel es tun?
Soviel zum Geschichtsverständtnis!
mfg Euer Blog-Liebling und Interpretations-Meister
Otto Just