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2 Kommentare
  1. Andreas sagt:

    haha – mein absoluter Lieblingssatz in deinem Artikel:

    “… jenes Bundesland, wo der ÖVP-Landeshauptmann eine Überlastung der Bezirkshauptmannschaften befürchtete …”

    Danke dafür, da musste ich herzlich lachen :-)

    Ich teile aber die Einschätzung nicht, dass die relativ geringe Anzahl so sehr mit den gesetzlich festgeschriebenen Unverschämtheiten zu tun hat.

    Wenn ich das richtig sehe, gab es 1995 bei Einführung in Schweden (vergleichbare Einwohnerzahl) auch nicht den grossen Run auf die eingetragene Partnerschaft – dort waren es ca. 350 im ersten Jahr.
    (lt. http://www.uni-koeln.de/wiso-fak/fisoz/conference/papers/p_andersson.pdf )
    2009 wurde dann sogar die Ehe geöffnet und selbst da hielt sich der Ansturm in Grenzen.

    Selbstverständlich bleibt Gleichstellung weiterhin das Ziel auch für Österreich, gleiche Rechte für alle.

    Zudem finde ich, dass man mit der geringen Anzahl von “Verpartnerungen” (so ein Unwort) den Homophobikern den Wind aus den Segeln nehmen kann. Also jenen, die Angst haben, dass das Abendland untergeht wenn ein paar hundert Lesben und Schwule sich verpartnern oder heiraten.
    Von wegen Familie schützen und sonstige widersinnige “Argumente”. Wovor denn schützen? Vor ein paar schwulen und lesbischen Paaren?

    UN:F [1.7.5_995]
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  2. Andreas:

    Die von der ÖVP hineinreklamierten Ungleichstellungen mögen nicht der einzige Grund sein für das geringe Interesse, aber ich glaube schon, dass diese durchaus ein recht bedeutender Faktor sind.

    Und ja, letztlich geht es nicht darum, wie viele “Ja, sagen”, sondern darum, die Möglichkeit zu haben.

    Allerdings denke ich, dass die geringe Zahl der Verpartnerungen die GegnerInnen der Gleichstellung genau dies wieder als Argument nehmen, dass es keiner weiteren Gleichstellung bedarf. Die Anfrage der FPÖ an Maria Fekter lässt diesen Schluss durchaus schon zu.

    UA:F [1.7.5_995]
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