Christliche Fundis: Homo-Sex = Terrorismus

Christliche Fundis hetzen mal wieder gegen Lesben und Schwule und stellen deren Kampf gegen eine aufgeklärte, tolerante Gesellschaft, wo alle Bürger_innen die gleichen Rechte haben, auf eine neue widerwertige Stufe. Die “American Family Association” und allen voran deren “Chef-Analytiker” Bryan Fischer hetzt auf deren Webseite auf niveauloseste Art und Weise gegen Lesben und Schwule und setzt homosexuellen Sex mit Inlandsterrorismus gleich.

Den fragwürdigen Beweis fand Fischer in einem Artikel des britischen Boulevardmagazin “SUN“, wonach die radikal-islamische Taliban angeblich mit HIV-infizierte Nadeln in ihre Bomben einsetze, um (britische) Soldaten dem Risiko einer HIV-Infektion auszusetzen.

Nachdem für Fischer Schwule offensichtlich eine einzige Gefahrenquelle sind, da alle homosexuelle potenitiell HIV-infiziert sind, zieht er eine haarstreubende Schlussfolgerung (via):

Wenn wir diese Geschichte im Zusammenhang sehen, kann man nur eine Schlussfolgerung ziehen: dass Homo-Sex eine Form von Inlandsterrorismus ist. Jedes Mal, wenn ein HIV-infizierter Mann Sex mit einem anderen Mann hat, rammt er ihm praktisch eine infizierte Heroinnadel in den Arm. Er gibt eine potenzielle Todesstrafe weiter.

“Homosexuelle übernehmen Aufgabe der Taliban”

Daher ist es auch logisch, dass es nicht sein kann, dass homosexuelle Soldaten in den US-Streitkräften ihren Dienst versehen würden, denn:

Wenn offen Homosexuelle ins US-Militär dürfen, werden die Taliban keine schmutzigen Nadeln mehr brauchen, um unsere Soldaten mit HIV zu infizieren. Unsere eigenen Soldaten werden das erledigen.

Es ist erschreckend und ehrlich, widerlich, dass Menschen, die einzig und allein für die ihnen zustehenden Rechte eintreten und diese einfordern, mit Terroristen und Mördern gleichgestellt werden. Derlei Aussagen fallen nicht mehr unter freie Meinungsäußerung. Derlei Aussagen fallen unter Verhetzung.

Die AFA ist als gemeinnützige Organisation eingestruft, die das Ziel hat, “christliche Werte” zu verteidigen. Schon in der Vergangenheit fiel Fischer mit menschenverachtenden Aussagen und Forderungen auf. So forderte er beispielsweise die Todesstrafe für “sexuelle Unsittlichkeit”. Welche Bevölkerungsgruppe er damit anspricht, scheint klar – Lesben und Schwule, die ihre gesunde sexuelle Orientierung ausleben.

Wie “gefährlich” diese christliche Fundi-Gruppierung ist, zeigt die Tatsache, dass die AFA ca 150.000 Mitglieder zählt und ca 200 Radiostationen in den USA betreibt. Darüberhinaus wir die AFA oftmals bei Diskussionen rund um die Themen Moral und Werte zitiert.

Wie emotional, auf welch’ tiefem Niveau und mit welcher Menschenverachtung angebliche christliche Organisationen gegen Menschenrechte und ganze Bevölkerungsgruppen hetzen, zeigte im Jahr 2009 auch die “National Organization for Marriage”. Diese sieht in der Ehe-Öffnung für Lesben und Schwule eine Gefahr für die Gesellschaft und – natürlich – für die göttliche Schöpfung und Vereinigung in der Ehe von Mann und Frau. 2009 schaltete die NOM TV-Spots, in denen sie vor einem “Sturm warnte”:

(Bild: Flickr – Joseph RobertsonCC-BY-NC-SA-2.0)

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4 comments

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