Die FPÖ, welche sich der Verteidigung der österreichischen Kultur, der deutschen Sprache verschrieben hat, ist dieser nicht mächtig. In der Vergangenheit lieferte die FPÖ hier mehrmals entsprechende Beweise. Nun reiht sich die FPÖ-Kultursprecherin NAbg. Heidemarie Unterreiner in diese Reihe ein. Nach dem Gewinn des Oscars für die beste Nebenrolle in “Inglourious Bastards” für Christoph Waltz freut sich auch die österreichische Politik für ihn und so sah sich auch Unterreiner bemüßigt, eine Presseaussendung zu veröffentlichen – mit Fehlern.
Bereits in der Vergangenheit hat die FPÖ ihre offensichtliche Ohnmacht gegenüber der korrekten
deutschen Rechtschreibung bewiesen. Einmal hieß es “Asylbetrug heisst Heimatflug“, dann hieß es am “Erst Deutsch dann Schule”-Plakat “Schulische Vermittlung kulturellen Werte” und im Oberösterreich-Wahlkampf wurde LH-Pühringer falsch (weil mit Grammatikfehlern versehen) zitiert: “Ich bin bereit, dass Mädchen zu treffen, ihm zu garantieren, das es nicht abgeschoben
wird…“. Vor wenigen Tagen dann der nächste Höhepunkt mangelnder Rechtschreibkenntnisse. So hieß es “Für eine starke Oposition !” Den letzten Fehler muss mensch der FPÖ nachsehen. Ist das Wort Opposition doch ein Fremdwort…
Nun liefer Unterreiner einen weiteren Beweis, dass die FPÖ offensichtlich der deutschen Sprache nicht gänzlich mächtig ist. Hier nun die Presseaussendung der FPÖ-Kultursprecherin – sämtliche Fehler übernommen:
“Unterreiner gratuliert Christoph Waltz zum Oscar
Wien (OTS) – Die freiheitliche Kultursprecherin NAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner gratuliert Schauspieler Christoph Waltz zum Oscar-Gewinn. Walz habe mit seiner Darstellung in Quentin Tarantinos “Inglourious Basterds” ein “Über Bingo” hingelegt, so Unterreiner. Nach dem Gewinn des Golden Globe und dem darauf folgenden internationalen Preisregen sei der Oskar die logische Konsequenz seiner herausragenden schauspielerischen Leistung, so Unterreiner, die sich schon auf die kommenden Filme mit Christoph Walz freut.”
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Immer wieder lustig, daß grade diese Partei so mit der deutschen Sprache glänzt *ggg*. Die disqualifizieren sich regelmäßig selbst. Nur leider merkt das gemeine Volk es meist nicht, weil es ja selbst nimmer rechtschreiben kann…(bzw was auf einem öffentlichen Plakat steht, kann ja nicht falsch sein)
naja, immerhin hat sie – im gegensatz zum verfasser des artikels – den zugegeben komplizierten filmtitel richtig geschrieben …
@Hannes:
Je nachdem, worauf man sich konkret bezieht, ist der Filmtitel richtig geschrieben:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/kino/Inglourious-Basterds-Quentin-Tarantino-Film;art137,2874073