Homo-Hetze: “Vodafone hat genug von dreckigen Homos”

Immer mehr Unternehmen nutzen Twitter um mit Usern in Kontakt zu treten und Neuigkeiten im Netz und Web 2.0 affinen potentiellen KundInnen zu verbreiten. Mit der zunehmenden Zahl an Kontaktmöglichkeiten steigt aber auch die Zahl möglicher Pannen, wie nun die britische Vodafone erfahren musste. Am offiziellen Twitter-Channel wurde gestern eine homophobe Nachricht veröffentlicht. Darin wird gegen “dreckige Homosexuelle” gewettert und verkündet, dass Vodafone UK auf “Vaginas steht”.

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SPÖ: Kondome nur für Heteros (aber nicht für Homos)

Bild 5Interessante Auffassung der SPÖ beim Thema “Safer Sex”. Der Gebrauch von Kondomen beim Sex ist der einzige wirksame Schutz vor der Übertragung und Infektion mit der Immunschwächekrankheit HIV. Durchschnittlich steckt sich in Österreich jeden 2 Tag eine Person mit HIV an. Es ist zwar erfreulich, dass die SPÖ im Onlineshop für SPÖ Mitglieder Kondome zum Erwerb anbietet. Umso verwunderlicher ist es jedoch, dass diese nur für heterosexuelle Personen angeboten werden.

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Exklusiv: MobileRomeo-Erfinder im Interview!

Bild 10Für Schwule scheint es, als sei das iPhone von Apple von “Must-Have”. So der subjektive Eindruck. Dennoch gab es eine Kleinigkeit, die homosexuelle Männer wohl oftmals missten: Eine iPhone-App für das “schwule Meldeamt” GayRomeo. Der junge Wiener, Peter Steinberger, hat diese Lücke gefüllt und die “MobileRomeo” App für das Apple iPhone entwickelt. “think outside your box” hat nachgefragt und präsentiert ein Exklusiv-Interview mit jenem Mann, der GayRomeo auf’s iPhone holte.

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Gestrige Anti-WKR-Demo: Für “diese” Demokratie muss man sich schämen

Bild 4Österreich ist eine Demokratie. Ihr Recht geht vom Volk aus. Im Rahmen einer Demokratie gibt es das verfassungsmäßig garantierte Recht auf freie Meinungsäußerung und ein Versammlungsrecht. All das schien gestern in Österreich nicht zu gelten. Die Polizei hat eine angekündigte Demo gegen den “Ball des Wiener Kooperationsringes” (Burschenschafterball) mit einer fadenscheinigen Begründung untersagt. Nachdem sich mehrere huntert DemonstrantInnen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsrecht nicht nehmen lassen wollten, hat die Polizei entsprechend zahlreicher Twitter-Meldungen, die Kundgebung am Europaplatz und eine Soli-Kundgebung rund um die Oper am Karlsplatz mit völlig übertriebener Gewalt aufgelöst.

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Tipp: Kurzfilm “Homophobia”

Bild 4Homophobie ist “die irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen. Homophobie fasst die verschiedenen Formen von sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung, Nichtwahrnehmung und Gewalt zusammen, mit denen Menschen oftmals auf Grund ihrer homosexuellen Lebensweise konfrontiert sind.” So definiert die Wiener Antidiskriminierungsstelle den Terminus Homophobie, welche leider in vielen Bereichen alltäglich ist und homosexuell empfindenden Menschen das Leben erschweren. Hier ein Kurzfilm der “Homophobie” in der Person eines Mannes thematisiert, der selbst homoerotische Fantasien hat, diese und damit sich selbst jedoch verneint.

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Bill Gates: Getöte Schwule in Uganda nicht so wichtig

Bild 8Bill Gates, der Gründer des Microsoft-Konzerns, zählt zu den reichsten Menschen der Welt. Sein Vermögen nutzt er aber auch, um mit seiner Stiftung die HIV/AIDS-Forschung zu unterstützen. In Anbetracht dieses sozialen Engagement und der gewichtigen Stimme von Bill Gates hat die “Seattle Times” den Microsoft-Gründer auch zum “Anti-Homosexuellen-Gesetz” im afrikanischen Staat Ugande befragt. Die Antwort ist ernüchternd und erschütternd zugleich.

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Nagl (ÖVP) gewährt Lesben und Schwulen “etwas” Würde

Bild 8Also doch! Die ÖVP Graz hat sich von ihrem reaktionären und diskriminierenden Gedankengut zumindest ansatzweise verabschiedet. Damit ist auch die schwarz-grüne Koalition ist (zumindest vorläufig) gerettet. Der konservative Bürgermeister von Graz, Siegfried Nagl, hat nun auf Druck des Koalitionspartners, Die Grünen, weitere Örtlichkeiten für Lesben und Schwule zur feierlichen Übergabe der Dokumente der “Eingetragenen Partnerschaft”. Damit gewährt Nagl zumindest Lesben und Schwulen “ein Stückchen” Würde.

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Fekter und BMI handeln wider Höchstgerichtsentscheidungen

Bild 5Die ÖVP Innenministerin Maria Fekter ist mittlerweile unter jeder Kritik. Doch dieses mal handelt sie nicht nur menschenverachtend und intolerant. Dieses mal handelt das von ihr geleitete Innenministerium, und damit sie selbst, wider 2 Höchstgerichtsentscheidungen. Konkret ignoriert die selbe Ministerialabteilung, welche bereits Lesben und Schwule, auf intolerante Art und Weise diskriminiert – Stichtwort Nachname bei “verpartnerten” homosexuellen Paaren, nun Entscheidungen hinsichtlich der Namensänderung für Transgender.

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